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‚What works!?‘ – 2. Hamburger Fachtag im Oktober 2026
Systemisch-Lösungsorientiertes Arbeiten in der Ergotherapie
Nach dem inspirierenden und erfolgreichen 1. Hamburger Fachtag im letzten Jahr, veranstalten wir dieses Jahr einen weiteren Fachtag zum systemisch-lösungsorientiertem Arbeiten in der Ergotherapie.
Wer uns an diesem Tag unterstützt ist schon fast vollständig geklärt, mit welchen Beiträgen ist aktuell in der Entwicklung. Neuigkeiten werden hier unmittelbar veröffentlich. Schaut also regelmäßig hier vorbei!
Der reguläre Preis beträgt 159,00€. Schüler:innen und Student:innen zahlen 2026 wieder nur 99,00€ für den Fachtag (gegen Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung).
2. Hamburger Fachtag am 3. Oktober 2026 – Buchungen können hier bereits vorgenommen werden!
- Heike Musa und Jörg Becker
laden ein, moderieren und begleiten Euch durch den Fachtag
Hamburg, Ergotherapeut:in, Systemische Therapeut:in und Supervisor:in, Referent:innen ergoSystemisch©, https://www.lernwerkstatt-altona.de
- Friederike Meywirth
Tiergestützte Ergotherapie, gelebt mit systemisch-lösungsorientierter Haltung
Die tiergestützte Ergotherapie mit dem Pferd eröffnet im Rahmen einer systemisch-lösungsorientierten Haltung besondere Möglichkeiten der therapeutischen Beziehungsgestaltung und Kontexterweiterung.
Durch die Einbeziehung des Pferdes entsteht ein triadisches Beziehungsgeschehen zwischen Klientin, Therapeutin und Tier, das neue Erfahrungs- und Interaktionsräume schafft. Das Pferd wirkt dabei als sensibler Resonanzgeber, der nonverbale Kommunikation, emotionale Prozesse und Beziehungsmuster unmittelbar sichtbar und erlebbar machen kann.
Aus systemischer Perspektive wird der Blick nicht primär auf Defizite, sondern auf Ressourcen, Kompetenzen und bereits vorhandene Lösungsansätze gerichtet. Die Begegnung mit dem Pferd ermöglicht häufig einen Perspektivwechsel und unterstützt Klient:innen darin, Selbstwirksamkeit, Handlungskompetenz und neue Beziehungserfahrungen zu entwickeln.
Durch die Erweiterung des therapeutischen Kontextes entstehen Situationen, in denen Veränderungsprozesse nicht nur besprochen, sondern unmittelbar erlebt und körperlich erfahren werden können.
Die Verbindung von tiergestützter Ergotherapie und systemisch-lösungsorientierter Haltung bietet damit die Chance, therapeutische Prozesse ganzheitlich, beziehungsorientiert und ressourcenfokussiert zu gestalten und somit die Möglichkeit für nachhaltige Entwicklungs- und Veränderungsprozesse für die Klient:innen.
Reinhardshagen, Ergotherapeutin in eigener Praxis, ergoSystemisch©-Qualifiziert
- Katharina Liesch
Traumasensible Ergotherapie - systemisch betrachtet
Traumatische Erfahrungen wirken sich vielfältig auf das Erleben und Handeln von Klient*innen in allen Fachbereichen der Ergotherapie aus. In diesem Vortrag wird das Thema Trauma und Traumafolgestörungen aus einer systemisch-traumasensiblen Perspektive betrachtet.
Hierbei geht es neben dem Verstehen von Symptomen vor allem darum, Zusammenhänge, Ressourcen und den guten Grund hinter diesen Verhaltensweisen erkennen zu können.
Anhand von Fallbeispielen und interaktivem Austausch werden Impulse vermittelt, wie systemische und traumapädagogische Ansätze in der Ergotherapie praktisch angewendet werden können.
Der Fokus liegt darauf Handlungsspielräume zu erweitern und konkrete Brücken in die eigene therapeutische Praxis zu schlagen.
Katharina Liesch: Als Ergotherapeutin habe ich mich seit 2005 vor allem auf die Alltagsbegleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen mit Schwerpunkt auf Entwicklung sinnstiftender Tätigkeiten spezialisiert.
Das systemische und traumasensible Arbeiten in der Ergotherapie sowie das Gruppentraining sozialer Kompetenzen sind sowohl in meiner alltäglichen Arbeit in der Praxis als auch in Fortbildungen mein inhaltlicher Schwerpunkt.
In den letzten Jahren lag der Fokus meiner Arbeit zusätzlich in der Entwicklung einer traumasensiblen Ergotherapie im ambulanten, teilstationären und stationären Setting.
Neben meiner Arbeit in der Ergotherapiepraxis der “Stiftung Freundeskreis” biete ich Workshops und Fortbildungen an und war als Dozentin an einer Berufsfachschule für Ergotherapie tätig.
Hamburg, Ergotherapeutin (B.Sc.), Traumazentrierte Fachberaterin, Systemische Beraterin (SG, 2010)
- Stefanie Schwarz
Salutogenese und systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten in der Ergotherapie
Die Salutogenese bietet eine Grundlage für die Ergotherapie, da sie den Fokus von Pathogenese auf die Entstehung von Gesundheit und Ressourcenorientierung richtet. Im Mittelpunkt steht dabei das Kohärenzgefühl (ein Gefühl von Stimmigkeit, Vetrauen und Verbundenheit), ein entscheidender Faktor für die Erhaltung von Gesundheit.
Es werden salutogenetische Prinzipien vorgestellt, wie sie in der ergotherapeutischen Praxis wirksam umgesetzt werden können und wie sie durch Konzepte der systemisch-lösungsorientierten Ausrichtung sinnvoll ergänzt werden.
Dazu gehören das Krank- und Gesund-sein-Kontinuum, die drei Säulen der Salutogenese Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit und der Kreislauf der Selbstregulationsfähigkeit aus der salutogenen Kommunikation (SalKom® von Theodor Dierk Petzold).
Systemisch-lösungsorientierte Ansätze erweitern die salutogenetische Perspektive, indem sie den Menschen in seinen sozialen Kontexten betrachten, Wechselwirkungen zwischen Individuum und System einbeziehen und den Fokus auf vorhandene Kompetenzen und die Ausnahmen neben den Problemen richten.
Gemeinsamkeiten beider Konzepte liegen insbesondere in der Ressourcen-, Ziel- und Lösungsorientierung sowie in der aktiven Einbindung der Klientinnen als Expertinnen ihres eigenen Lebens.
Der Vortrag lädt dazu ein, Salutogenese nicht nur als theoretisches Modell, sondern als handlungsleitende Haltung in der Ergotherapie zu verstehen und durch systemische Impulse wirkungsvoll zu vertiefen.
Hamburg, Ergotherapeutin, Salutogene Beraterin, ergoSystemisch©-Qualifiziert
Unser Veranstaltungsort wird wieder in Hamburg-Altona sein, ca. 10min vom Bahnhof Altona entfernt,
SOAL e.V. hat tolle Räume, die wir in diesem Jahr für unseren 2. Fachtag mieten konnten:
SOAL e.V., Alternativer Wohlfahrtsverband

